Kloster Dalon, Zisterzienserkloster in Sainte-Trie, Frankreich.
Dalon Abbey ist eine Zisterzienser-Klosteranlage in Ruinen, die sich in einer Wiese erstreckt und verschiedene steinerne Strukturen bewahrt hat. Zu den erkennbaren Überresten gehören ein Kapitelsaal, Wohnquartiere und ein kreisförmiger Taubenschlag, die das Leben der Mönche widerspiegeln.
Die Abtei wurde 1114 von Gerald von Salles gegründet und erhielt zunächst Unterstützung von lokalen Adligen. Sie schloss sich 1162 dem Zisterzienser-Orden an, was ihre Struktur und Praktiken grundlegend veränderte.
Die Anlage war einst eng mit dem Leben von Bertran de Born verknüpft, einem bekannten Minnesänger des Mittelalters, der seine letzten Jahre dort verbrachte. Die Verbindung zwischen diesem berühmten Wanderer und dem Kloster prägt bis heute die lokale Erinnerung an diesen Ort.
Das Gelände liegt im freien Feld und ist leicht zugänglich, ohne dass Hindernisse den Besuch erschweren. Der Standort außerhalb von Häusern macht es einfach, die Ruinen in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben.
Die Abtei betrieb während ihrer Blütezeit ein Netzwerk von Wirtschaftshöfen, sogenannte Grangien, über die gesamte Region Périgord. Bemerkenswert ist auch, dass sie die befestigte Siedlung Puybrun in der Quercy gegründet hatte und somit ihre wirtschaftliche Reichweite weit über die Klostermauern hinausging.
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