Synagoge der Rue Buffault, Orthodoxe sephardische Synagoge im 9. Arrondissement, Paris, Frankreich.
Die Synagoge Buffault ist ein Gebetshaus für die sefardische jüdische Gemeinde im 9. Arrondissement von Paris. Der Innenraum ist in zwei Bereiche unterteilt: der Hauptsaal mit Plätzen für etwa 600 Männer und eine Galerie oben, wo Frauen den Gottesdiensten folgen.
Der Bau begann 1877 unter der Leitung des Architekten Stanislas Ferrand und wurde mit Hilfe des Bankiers Daniel Osiris finanziert. Das Projekt entstand aus dem Bedarf der wachsenden sefardischen Gemeinde nach einem eigenen Gebetshaus.
Die Synagoge pflegt sephardische Traditionen, die durch ihre tägliche Nutzung und die regelmäßigen Gemeindeversammlungen lebendig bleiben. Besucher können die spanisch-portugiesischen Bräuche in den Ritualen und der Gestaltung des Innenraums unmittelbar erleben.
Die Synagoge hält sich an einen regelmäßigen Gebetsplan, wobei die Zugänglichkeit je nach religiösen Zeiten variiert. Es ist ratsam, vor einem Besuch Informationen zu öffnungszeiten und Regeln für Besucher einzuholen, da die Nutzung an religiöse Kalender gebunden ist.
Das Gebäude verbindet byzantinische Architekturelemente mit feinen Holzarbeiten, die den Innenraum prägen. Das farbige Glaswerk wirft bewegte Lichtmuster ins Innere, die sich je nach Tageszeit verändern.
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