Château de Waldeck, Mittelalterliche Burgruine in Éguelshardt, Frankreich.
Das Château de Waldeck ist eine Burgruine aus dem Mittelalter, die auf Sandsteinklippen in Nordosten Frankreichs thront. Der Ort erstreckt sich über drei separate Felsenformationen mit Höhlen und gemeißelten Treppen, die direkt in den Stein getrieben wurden.
Die Burg wurde in der späten Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut und wechselte mehrfach zwischen Adelsfamilien wie den Limanges, Kirkels und Lichtenbergs den Besitzer. Im Jahr 1633 erlitt sie durch Krieg schwere Beschädigungen, die ihr heutiges Aussehen prägen.
Der Ort trägt den Namen einer Familie, die lange Zeit hier herrschte und prägte das Leben der Region. Besucher sehen noch heute, wie Burg und Natur eng miteinander verwoben sind, mit Höhlen und Felsformationen, die Teil der Befestigung wurden.
Das Betreten der Ruine selbst ist aus Sicherheitsgründen seit 1999 nicht gestattet. Sie können die Überreste von Wegen in der umgebenden Landschaft aus erkunden und weitreichende Blicke in das Erbsenthal-Tal genießen.
Die Anlage nutzte natürliche Höhlen als Teil ihrer Verteidigungsstruktur, indem Treppen und Kammern direkt in die Felswand geschlagen wurden. Diese Verbindung von Natur und Bauwerk war ungewöhnlich und bot militärische Vorteile in dieser bergigen Gegend.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.