Pont la Feuillée, Metallbrücke im Zentrum von Lyon, Frankreich.
Die Feuillée-Brücke ist eine Stahlträgerbrücke über die Saône im Zentrum von Lyon, die das Viertel Saint Paul mit dem Terreaux-Platz verbindet. Die Konstruktion ruht auf massiven Betonpfeilern, die mit Steinverkleidung versehen sind, und trägt ein Stahldeck für Fahrzeuge und Fußgänger.
Der erste Bau stammt aus dem Jahr 1831, danach musste die Brücke mehrfach erneuert werden wegen Hochwasser, eines Kollisionsvorfalls mit einem Lastkahn 1936 und schließlich wegen der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg 1944. Nach dem Krieg entstand die heutige Konstruktion neu und hält bis jetzt dem Verkehr stand.
Die Brücke verbindet zwei Stadtteile, die sich stark unterscheiden: auf der einen Seite das mittelalterliche Viertel Saint Paul mit seinen engen Gassen, auf der anderen Seite das klassizistische Viertel Terreaux mit breiten Plätzen. Fußgänger überqueren sie täglich auf dem Weg zwischen Büros, Geschäften und Wohnungen, während Radfahrer den Übergang nutzen, um die Saône ohne Umwege zu passieren.
Der Übergang liegt zwischen dem Quai Pierre Scize und dem Quai de Bondy und hat getrennte Fahrspuren für Autos, Busse und Fußgänger in beide Richtungen. Radfahrer können die Brücke nutzen, sollten aber im Autoverkehr Vorsicht walten lassen, da kein eigener Radweg vorhanden ist.
Der Name verweist auf eine historische überdachte Markthalle aus dem Jahr 1274, die einst an dieser Stelle stand. Diese Verbindung zur mittelalterlichen Vergangenheit zeigt, dass Menschen hier seit Jahrhunderten die Saône überquert haben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.