Castellaras de la Malle, Archäologische Befestigung in Saint-Vallier-de-Thiey, Frankreich.
Castellaras de la Malle ist eine befestigte Anlage aus der Eisenzeit auf einem Hochplateau in etwa 1200 Metern Höhe mit Steinmauern, die das Innere schützen. Die Umwehrung umfasst zwei Zugänge und enthält im Inneren zusätzliche Strukturen, die die Siedlung in verschiedene Bereiche unterteilten.
Die Siedlung stammt aus der Eisenzeit und wurde 1909 unter Denkmalschutz gestellt, was ihre archäologische Bedeutung für die Region anerkannte. Ihre strategische Lage auf der Höhe ermöglichte die Kontrolle der umliegenden Gebiete während dieser Periode.
Die Stätte zeigt Spuren alter Handwerkstätigkeiten, die Archäologen bei Ausgrabungen fanden, darunter Werkzeuge und Reste von Verarbeitungstätten. Diese Funde deuten darauf hin, dass die Menschen hier Metallverarbeitung betrieben und verschiedene Rohstoffe nutzten.
Der Ort ist leicht erreichbar und kann auf einem Fußweg von Saint-Vallier-de-Thiey aus besucht werden, ohne dass spezielle Ausrüstung erforderlich ist. Das Hochplateau bietet offene Wege zwischen den Ruinen, kann aber windig sein, daher ist geeignete Kleidung ratsam.
Die Mauern bestehen aus großen Steinblöcken, die ohne Mörtel präzise aufeinander geschichtet wurden und eine außergewöhnliche Haltbarkeit zeigen. Diese alte Konstruktionstechnik ermöglichte es der Struktur, über zwei Jahrtausende lang der Witterung zu widerstehen.
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