Centre de détention de Casabianda-Aléria, Offenes Gefängnis in Aléria, Frankreich
Das Gefängnisgelände von Casabianda-Aléria liegt auf einer großflächigen Fläche in der Nähe von Aléria und integriert Ackerbaugebiete, in denen Häftlinge täglich arbeiten. Die Anlage umfasst mehrere Bereiche für verschiedene Aktivitäten, von der Feldbearbeitung bis zur handwerklichen Ausbildung.
Der Hof wurde 1862 als landwirtschaftliches Gefängnis gegründet, schloss aber 1884 aufgrund von Gesundheitsproblemen. Die Wiedereröffnung erfolgte 1948 unter neuer Leitung und einer überarbeiteten Betriebsweise.
Der Hof arbeitet nach dem Prinzip der Resozialisierung durch landwirtschaftliche Arbeit und verkörpert einen alternativen Ansatz zur Inhaftierung innerhalb des französischen Justizsystems. Besucher können sehen, wie Gefangene aktiv in der täglichen Bewirtschaftung der Ländereien teilnehmen und so praktische Fähigkeiten erwerben.
Die Anlage ist für Besucher zugänglich, erfordert aber vorherige Anmeldung und Genehmigung durch die Verwaltung. Das Gelände ist leicht zu durchqueren, und es werden gelegentlich geführte Touren angeboten, um das Betriebssystem und die Aktivitäten zu verstehen.
Das Gelande ist das einzige seiner Art in Frankreich, wo Gefangene ein System mit minimalerer Sicherheit praktizieren, doch dokumentiert die Anlage bemerkenswert wenige Fluchtversuche. Dies zeigt, dass auf Vertrauen und Verantwortung basierende Systeme unter bestimmten Bedingungen gut funktionieren können.
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