Musée de la mine de Saint-Pierre-la-Palud, Bergbaumuseum in Saint-Pierre-la-Palud, Frankreich.
Das Musée de la Mine de Saint-Pierre-la-Palud ist ein Bergbaumuseum mit nachgebauten Stollen, mehreren Ausstellungsräumen und etwa 2.200 Mineralstücken. Die Sammlung zeigt verschiedene Gesteine und Erzminerale, die in dieser Gegend gewonnen wurden.
Der Bergbau in dieser Region begann 1450 und endete 1972, wobei Kupfer und Eisenpyrit die Hauptabbauprodukte waren. Das Museum selbst wurde 1982 von ehemaligen Bergarbeitern gegründet, um dieses handwerkliche Erbe zu bewahren.
Der Film dokumentiert den Alltag von Bergarbeiterfamilien und zeigt, wie Menschen in dieser Region zusammenlebten und ihre Freizeit verbrachten. Die Ausstellung vermittelt ein Bild vom sozialen Leben jener Zeit.
Das Museum ist an Wochenenden und Feiertagen von März bis November geöffnet und bietet Führungen in mehreren Sprachen an. Ein markierter Wanderpfad führt durch die ehemalige Bergbausite und wird durch Informationstafeln erläutert, die die industriellen Abläufe erklären.
Das Museum wurde von Personen gegründet, die tatsächlich in diesen Bergbaubetrieben arbeiteten und ihr direktes Wissen weitergeben konnten. Diese persönliche Verbindung zur Geschichte macht die Ausstellung deutlich authentischer und lebendiger.
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