Maison des étudiants de l'Asie du Sud-Est, Studentenwohnheim in der Cité internationale universitaire, Paris, Frankreich.
Das Haus der Studierenden aus Südostasien ist ein sechsgeschossiges Wohnheim in der Cité internationale universitaire mit architektonischen Elementen aus der Region. Die Holztreppen und Geländer folgen Mustern des Imperial Palace von Huế, während das Gebäude etwa 130 Zimmer und Apartments für internationale Studierende beherbergt.
Das Gebäude wurde 1930 als Maison de l'Indochine eröffnet und entstand durch Finanzierung französischer Industrieller mit Unterstützung führender lokaler Persönlichkeiten. Die Namensänderung spiegelt später die Orientierung auf ganz Südostasien wider, statt nur auf die frühere französische Kolonialregion zu konzentrieren.
Der Salon im Haus beherbergt ein restauriertes Kunstwerk eines vietnamesischen Malers und wird regelmäßig für klassische Musikaufführungen genutzt. Diese kulturellen Veranstaltungen machen den Ort zu einem Treffpunkt für künstlerische Aktivitäten und Austausch zwischen den Bewohnern.
Das Gebäude befindet sich in der internationalen Universitätsstätte und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, die den ganzen Tag über fahren. Besucher sollten wissen, dass es sich um ein aktives Wohnheim handelt, daher sind Führungen oder der Zugang zu bestimmten Bereichen möglicherweise nicht zu jeder Zeit möglich.
Das Gebäude diente als Drehort für mehrere Filmproduktionen, darunter ein bekannter Film aus den 1990er Jahren über die französische Kolonialgeschichte. Diese Nutzung hat dem Ort eine zusätzliche Schicht von künstlerischem und kulturellem Gewicht verliehen.
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