Ramnagar, Eingangsstadt zum Corbett-Nationalpark im Bezirk Nainital, Indien.
Ramnagar ist eine Stadt im Nainital-Distrikt an den Ausläufern des Himalaja, die sich über mehrere Kilometer entlang des Kosi-Flusses erstreckt. Die Stadt liegt etwa 65 Kilometer von Nainital entfernt auf einer Höhe von etwa 345 Metern.
Die Stadt wurde 1850 vom britischen Kommissar Sir Henry Ramsay gegründet und entwickelte sich unter kolonialer Verwaltung mit Teegärten in der gesamten Region. Der Name der Stadt erinnert an ihren Gründer und zeigt die britische Präsenz in diesem Himalaja-Gebiet.
Der Garjiya-Devi-Tempel auf einer Felsformation im Fluss Kosi zieht während des Kartik-Poornima-Festes Tausende von Hindu-Gläubigen an. Das Fest ist ein wichtiges religiöses Ereignis, das die Verbindung der Bewohner zur Göttin Durga zeigt.
Die Stadt hat ein Bahnhof mit direkten Verbindungen zu größeren Städten und bietet über 100 Unterkunftsmöglichkeiten für Besucher unterschiedlicher Budgets. Es ist leicht, von hier aus zum Corbett-Nationalpark zu reisen, und die meisten Dienste sind in der Nähe des Flussgebietes zugänglich.
Der Sita Bani-Tempel markiert den Ort, an dem nach Hindu-Überlieferung die Göttin Sita in die Erde einging und macht ihn zu einem bedeutenden Pilgerziel. Der Tempel liegt in einer abgelegenen Waldgegend am Fluss, was ihm eine ruhige Ausstrahlung verleiht.
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