Dschartschi-Moschee, Safawidische Moschee im Großen Basar von Isfahan, Iran
Die Jarchi-Moschee ist ein Safaviden-Gebäude aus Ziegel, Stein und Stuck mit aufwendiger Fliesenarbeit im Inneren des Isfahaner Basars. Der Gebetssaal und die Eingangspforte zeigen dunkelblaue Fliesen mit weißen und braunen Blumenmustern, die die Handwerkskunst dieser Periode widerspiegeln.
Die Moschee wurde 1610 unter der Safaviden-Dynastie unter der Leitung von Malek Sultan Jarchi Bashi, dem Herold von Shah Abbas, fertiggestellt. Diese Gründung fiel in eine Zeit großer architektonischer Aktivität in Isfahan, als die Stadt als kaiserliche Hauptstadt erweitert wurde.
Die Moschee ist ein zentraler Ort für das tägliche Gebetsleben in diesem Teil des Basars, wo unterschiedliche Gebetsgruppen aus der Nachbarschaft zusammenkommen. Die beiden Marmortribünen spiegeln die religiösen Praktiken wider, die seit Jahrhunderten in diesem Raum gepflegt werden.
Die Moschee befindet sich tief im Inneren des Basars und ist leicht zu erreichen, wenn man durch die handelsüblichen Passagen navigiert. Besucher sollten sich bewusst sein, dass dies ein aktiver Gebetsort ist und respektvolles Verhalten sowie angemessene Kleidung erwartet werden.
Das Eingangstor wurde aus Plankenholz gebaut, um Insektenschäden zu vermeiden und hat aufwendige Muqarnas-Elemente sowie traditionelle persische Kalligraphie. Dieses handwerkliche Detail zeigt, wie frühe Baumeister praktische Lösungen mit dekorativen Künsten verbanden.
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