Haus des Scheich ol-Eslam, Herrenhaus und Textilmuseum in Isfahan, Iran
Das Haus umfasst zwei Bereiche, die um einen Innenhof angeordnet sind und eine traditionelle Anordnung schaffen. Die Räume sind mit geschnittenen Spiegeln und feinen Stuckarbeiten geschmückt, während breite Veranden traditionelle Empfangsräume bilden.
Muhammad Baqir al-Sabzevari ließ das Haus im 18. Jahrhundert errichten und kombinierte dabei Elemente aus zwei Bauepochen. Das Gebäude wurde über verschiedene Phasen entwickelt und zeigt die architektonische Verbindung zwischen Safaviden und Qajaren.
Der zentrale Innenhof war ursprünglich ein Andachtsraum für religiöse Zeremonien und zeigt, wie in dieser Zeit Wohnraum und spirituelle Orte eng miteinander verflochten waren. Die Atmosphäre des Hauses offenbart die Bedeutung dieser Überschneidung im täglichen Leben der Bewohner.
Der Zugang ist an den meisten Tagen möglich, mit Ausnahme von Freitagen und nationalen Feiertagen, wenn das Haus geschlossen bleibt. Besucher sollten beachten, dass die Öffnungszeiten am Morgen liegen und das Haus am frühen Nachmittag schließt.
Ein schmaler Gang verbindet zwei getrennte Innenhöfe miteinander und schafft eine ungewöhnliche räumliche Anordnung. Diese Verbindung ermöglicht einen faszinierenden Durchgang zwischen den beiden Bereichen, der die Raumstruktur des Hauses prägt.
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