Seyyed-Moschee, Religiöses Monument in Isfahan, Iran.
Die Seyyed Moschee ist eine religiöse Stätte in Isfahan, die auf einer rechteckigen Grundfläche mit zwei Kuppeln erbaut wurde. Das Gebäude besitzt zahlreiche Korridore und vier Hauptiwan, die mit aufwendigen Fliesen aus der Qajar-Zeit verziert sind.
Der Bau der Moschee begann 1825 auf einem Grundstück, das zuvor dem Safawiden-Herrscher Soltan Hoseyn gehörte. Die Arbeiten verliefen über vier Bauphasen und dauerten mehr als ein Jahrhundert.
Die Moschee diente im 19. Jahrhundert als religiöse Schule und ihre Fenstergestaltung zeigt noch heute diese frühere Funktion. Besucher können sehen, wie Licht durch die kunstvoll gestalteten Öffnungen fällt und dabei die Räume für Unterricht und Gebet prägt.
Die Moschee ist mit Rollstuhlfahrzeugen zugänglich und bleibt für regelmäßige Gebete und Gemeinschaftstreffen offen. Besucher sollten sich auf die aktive Nutzung des Ortes einstellen und angemessene Kleidung sowie Respekt vor den Gebetszeiten mitbringen.
Statt traditioneller Minarette hat diese Moschee einen Uhrenturm hinter einem ihrer Iwan integriert. Sie enthält auch ein Mausoleum mit den sterblichen Überresten von Mohammad Bagher Shafti.
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