Gandsch Nameh, Achämenidische Inschriften in Hamadan, Iran.
Ganjnameh zeigt zwei große Steintafeln, die in den Granit des Berges Alvand gemeißelt sind. Die Felswand trägt zwei separate Inschriftenblöcke, die nebeneinander in die natürliche Steinfläche eingraviert wurden.
Im 5. Jahrhundert v. Chr. ließen König Dareios I. und König Xerxes I. diese Inschriften in den Berg meißeln, um ihre Herrschaft zu dokumentieren. Die beiden Herrscher ließen ihre Errungenschaften und Abstammung in Stein für die Ewigkeit festhalten.
Die Inschriften verwenden Altpersisch, Neubabylonisch und Neuelamisch – drei Sprachen, die die Vielfalt des Reiches widerspiegeln. Besucher können heute noch erkennen, wie die alten Herrscher ihre Macht über verschiedene Völker in einer einzigen Nachricht ausdrückten.
Der Ort liegt etwa 12 Kilometer südwestlich von Hamadan und ist mit dem Auto erreichbar. In der Nähe gibt es Restaurants und Parkplätze, wo Besucher ihre Fahrzeuge abstellen können.
Lokale Bewohner gaben dem Ort den Namen Ganj Nameh, was "Schatzbuch" bedeutet, weil sie glaubten, die alten Inschriften könnten geheime Codes für versteckte Reichtümer enthalten. Diese Legende zeigt, wie die antiken Inschriften über Jahrhunderte die Fantasie der Menschen wachhielt.
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