Temple of Anahita at Kangavar, Tempelruinen in Kangavar, Iran.
Der Tempel von Anahita in Kangavar ist eine antike Ruine mit einem massiven Steinsockel und zwei seitlichen Treppen, die zu einer erhöhten Plattform führen. Die Struktur kombiniert großformatige Steinblöcke mit ionischen Säulen und zeigt ein Nebeneinander verschiedener architektonischer Ansätze.
Das Heiligtum wurde während des Partherreiches zwischen 247 v. Chr. und 224 n. Chr. errichtet und später in der Sassanidenzeit bis 651 n. Chr. umgebaut. Diese Veränderungen spiegeln die religiösen und politischen Verschiebungen dieser beiden Imperien wider.
Der Ort war dem Kult der Göttin Anahita gewidmet, einer Gottheit der Perser, die Wasser und Fruchtbarkeit verkörperte. Die Besucher können noch heute sehen, wie dieser Glaube in der Architektur und den Überresten des Heiligtums Ausdruck fand.
Der Ort liegt in der Kangavar-Gegend in der Provinz Kermanshah und ist für Besucher zugänglich, die sich für antike Ruinen interessieren. Besucher sollten auf unebenes Gelände und freigelegte Steinkonstruktionen vorbereitet sein.
Die Fundamente enthalten megalithische Steine, die denen der achämenidischen Epochen ähneln, was auf antike Baumethoden hindeutet. Gleichzeitig zeigen ionische Säulen deutlich den Einfluss griechischer Architektur auf persische Bautraditionen.
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