Salamas, Stadt im Iran
Salmas ist eine Stadt in der Provinz Westaserbaidschan, die auf flachem Gelände liegt und eine lange Geschichte aufweist. Die Stadt wurde nach einem großen Erdbeben in den 1930er Jahren wieder aufgebaut und folgt seitdem einem schachbrettartigen Muster, das die Straßen leicht zu navigieren macht.
Salmas hieß in der Antike Dilman und war mit der Daylamiten-Bevölkerung verbunden, später wurde es als Shapur bekannt. Archäologische Funde zeigen Spuren der Urartu-Zivilisation und Sassanidischer Herrscher, während die Schlacht von Salmas im 15. Jahrhundert die Region wesentlich geprägt hat.
Salmas zeigt eine vielfältige kulturelle Geschichte, die bis heute sichtbar ist. In den Straßen und alten Märkten findet man Spuren verschiedener Gemeinschaften, deren Glaube und Traditionen über Jahrhunderte hinweg in Kirchen, Moscheen und anderen Bauwerken dokumentiert sind.
Salmas ist leicht zu navigieren, da die geradlinigen Straßen im Schachbrettmuster nicht verwirrend wirken. Die Stadt liegt in einer halbtrockenen Klimazone mit kalten Wintern und warmen Sommern, daher sollten Besucher je nach Jahreszeit passende Kleidung mitbringen.
Khan Takhty, eine große Felszeichnung 76 Kilometer von der Hauptstraße entfernt, zeigt antike Szenen und Figuren, die von Besuchern oft übersehen werden. Diese seltene Felsgravur ist eines der auffälligsten Zeugnisse der künstlerischen Fähigkeiten der antiken Bewohner der Region.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.