Kathedrale der Heiligen Muttergottes, Chaldäisch-katholische Kathedrale in Urmia, Iran
St. Marys Kathedrale ist ein Kirchengebaude im katholischen Stil, das sich in mehrere Kammern und eine Haupthalle mit Kuppeln, Bogengewolben und Saulen unterteilt. Der Komplex zeigt traditionelle Merkmale seiner glaubensgemeinschaft und erstreckt sich unterhalb der Straßenebene an der Mirzaian Street.
Das Gebaude wurde zwischen 1881 und 1885 erbaut und diente als Zentrum fur die katholische Gemeinschaft in dieser Grenzregion. Nach seiner Zerstorung im Jahr 1918 blieb es lange Zeit verschlossen, wurde aber 1954 wiedereroffnet und baulich erneuert.
Die Kathedrale ist ein wichtiges Zentrum für die assyrisch-katholische Gemeinschaft in dieser Region und spiegelt ihre religiösen Traditionen wider. Besucher können hier die lebendige Präsenz dieser Glaubensgemeinschaft und ihre Rolle im lokalen Leben erleben.
Der Haupteingang liegt an der Mirzaian Street, von wo aus Besucher mehrere Stufen hinabsteigen mussen, um zur Haupthalle zu gelangen. Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen, um die verschiedenen Kammern und die Architektur des Komplexes zu erkunden.
Archaologische Untersuchungen deuten darauf hin, dass sich an diesem Ort ursprunglich ein Feuer-Tempel aus der Zoroastrischen Religion befand. Diese vorchristliche Geschichte verleiht dem heutigen Ort eine tiefe Schicht an Kontinuitat und Bedeutungswandel uber die Jahrhunderte hinweg.
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