Urmia, Provinzhauptstadt in West-Aserbaidschan, Iran
Urmia ist eine Provinzhauptstadt in der Provinz West-Aserbaidschan im Nordwesten des Landes, die sich über eine weite Ebene erstreckt. Die Stadt besteht aus mehreren Stadtvierteln mit Wohngebäuden, Märkten und öffentlichen Plätzen, die von breiten Straßen miteinander verbunden sind.
Die Siedlung entstand vor mehr als 3.000 Jahren und entwickelte sich zu einem Handelszentrum an der Seidenstraße. Im 19. Jahrhundert erlebte die Stadt bedeutende Veränderungen durch christliche Missionare, die Schulen und Druckereien gründeten.
Die Einwohner sprechen meist aserbaidschanisch im Alltag, während persisch die offizielle Sprache bleibt. An den Abenden füllen sich die Teehäuser im Zentrum mit Gästen, die sich bei Tee und Gebäck unterhalten.
Die beste Zeit für einen Besuch liegt zwischen April und Oktober, wenn die Temperaturen gemäßigt sind und die Obstgärten der Umgebung reifen. Innerhalb der Stadt bewegt man sich gut zu Fuß im Zentrum, während für längere Strecken Taxis zur Verfügung stehen.
Die Stadt beherbergt eine der größten Druckereien des Nahen Ostens aus dem 19. Jahrhundert, die armenische Missionare errichteten. In manchen Vierteln stehen noch Häuser mit den typischen Kellern zum Kühlen von Obst und Wein während der heißen Sommermonate.
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