Halgurd, Berggipfel in der Kurdistan Region, Irak
Hallgurd ist ein Bergipfel in der Region Kurdistan im Irak und erhebt sich auf eine Höhe von 3.607 Metern, was ihn zur zweithöchsten Spitze des Landes macht. Der Berg prägt die östliche Grenzregion mit seinen ausgedehnten Hängen und schneebedeckten Gipfeln während der Wintermonate.
Der Berg liegt in einer Region, die unter kriegerischen Auseinandersetzungen gelitten hat, und Spuren dieser Konflikte sind noch heute auf den Hängen sichtbar. Kampfhandlungen und ihre Folgen haben die Geschichte dieser Grenzzone geprägt.
Der Berg hat tiefe Verbindungen zu kurdischen Gemeinschaften in Nordiraq, wo Menschen landwirtschaftliche Traditionen pflegen und Viehzucht betreiben. Diese Praktiken prägen bis heute das Leben in den umliegenden Tälern und Dörfern.
Der Zugang zum Berg erfordert Vorsicht bei der Bewegung durch bergiges Gelände, da der Schneefall im Winter die Bedingungen erheblich erschwert. Besucher sollten die wechselnden Wetterbedingungen und die Höhenlage einplanen.
Die Lage nahe den Grenzen zum Iran und zur Türkei führt zu einem ungewöhnlichen technischen Phänomen: Mobilfunknetze aus verschiedenen Ländern überschneiden sich in diesem Bereich. Auf dem Berg können Besucher gleichzeitig Signale aus mehreren Ländern empfangen.
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