Dukan-Talsperre, Bogenstaumauer in Sulaymaniyah, Irak
Der Dukan-Staudamm ist ein Bogenstaudamm, der sich über 345 Meter über dem Kleinen Zab erstreckt und gebogene Betonwände hat, die eine Höhe von etwa 120 Metern erreichen. Die Struktur speichert große Wassermengen für die Region und schafft einen ausgedehnten See hinter dem Bauwerk.
Der Bau dieser Talsperre begann 1954 als eines der ersten großen Wasserbauprojekte des Irak und nahm 1959 seinen Betrieb auf. Das Projekt markierte einen Wendepunkt in der Infrastrukturentwicklung des Landes und zeigte das Engagement für Wasserwirtschaft.
Der Staudamm schuf einen großen Stausee, der für die lokalen Gemeinden zentral wurde und die Landwirtschaft unterstützte sowie neue Fischereipraktiken etablierte. Die Menschen in der Region verbinden den See mit ihrer täglichen Arbeit und Ernährung.
Der Ort ist zugänglich, wobei ein Eintritt erforderlich ist, und in der umgebenden Gegend gibt es Restaurants und Erholungsanlagen für Besucher. Es ist ratsam, während der wärmeren Monate früher am Tag zu kommen, um die beste Aussicht und angenehme Bedingungen zu genießen.
Der Stausee hatte seit seiner Fertigstellung nur zweimal volle Kapazität erreicht: 1988 und wieder im April 2019, was seltene Wasserfallerscheinungen schuf. Diese Momente zeigen, wie wertvoll und schwer erreichbar ausreichend Wasser für die Region ist.
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