Barda Balka, Archäologische Stätte im Gouvernement Sulaymaniyah, Irak.
Barda Balka ist eine archäologische Stätte in der Gouvernanz Sulaimaniyya und wird von einem kalksteinartigen Monolithen geprägt, der etwa 3,5 Meter in die Höhe ragt. Der Stein steht auf einem kargen Abhang nordöstlich von Chemchemal und war lange Zeit das markanteste Merkmal der Region.
Das Areal wurde 1949 von der Generaldirektion der Altertümer des Irak entdeckt und enthält Artefakte aus der Zeit von etwa 100.000 bis 60.000 Jahre vor der Gegenwart. Die Funde deuten auf eine lange Geschichte menschlicher Präsenz in dieser Region hin.
Die ausgegrabenen Steinwerkzeuge, darunter Faustkeile und Steinabschläge, zeigen frühe menschliche Jagdmuster auf Elefanten, Nashörner und Rinder.
Der Ort liegt nordöstlich von Chemchemal in einem entlegenen Gebiet mit kargen Landschaften, daher sollten Besucher auf angepasste Kleidung und Wasser achten. Die Erreichbarkeit hängt von den lokalen Bedingungen und der Sicherheitslage ab, daher ist vorherige Planung empfehlenswert.
Der Name Barda Balka bedeutet in der kurdischen Sprache 'stehender Stein' und bezieht sich auf den markanten Monolithen, der später absichtlich zerstört wurde. Dieses Ereignis ist eng mit der Geschichte der Stätte verbunden und gibt Einblick in die Veränderungen, die sie über die Jahrtausende erfahren hat.
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