Arrapcha, Archäologische Stätte in Kirkuk, Irak
Arrapha ist eine archäologische Stätte unter der modernen Stadt Kirkuk, die Mauerreste und Gebäudereste aus der Bronzezeit zeigt. Die wichtigste Struktur ist eine erhöhte Zitadel auf einem alten Hügel, wo Menschen über Jahrtausende hinweg lebten.
Die Stätte entstand in der Bronzezeit und wurde durch verschiedene Reiche geprägt. Unter der Mittleren Assyrischen Herrschaft von 1365 bis 1050 v.Chr. wurde Arrapha zu einem wichtigen Ort, nachdem assyrische Truppen das Königreich Mitanni besiegten.
Der Name Arrapha stammt aus dem Aramäischen und bedeutet "Heiler". An diesem Ort kann man sehen, wie verschiedene Völker über Jahrhunderte nacheinander lebten und ihre eigenen Spuren hinterließen.
Die Stätte liegt unter der modernen Stadt und ist für Besucher schwer zugänglich. Sicherheitsbedenken in der Region machen Besuche derzeit praktisch unmöglich, und Ausgrabungen sind begrenzt.
Die Stätte zeigt Keramik und Artefakte aus vielen verschiedenen Kulturen, von Hurritern und Mitanniern bis zu Assyrern, Medern und Persern. Diese Schichten ermöglichen es Archäologen, die komplexe Geschichte dieses Ortes wie ein Geschichtsbuch zu lesen.
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