Haim-Synagoge, Jüdische Synagoge im Bezirk 12, Teheran, Iran
Das Haim-Synagogen-Gebäude ist ein Gebetshaus mit einer 12 Meter hohen Halle und achteckig gewölbten Decken in der Altstadt. Der Innenraum hat breite Fenster und separate Bereiche für Männer und Frauen, die das Betgelände funktional strukturieren.
Das Gebäude wurde 1913 von Architekt Aziz Banayan während der Qajar-Zeit entworfen und gebaut. Während des Zweiten Weltkriegs half es polnischen und irakischen jüdischen Flüchtlingen, Zuflucht zu finden.
Die Synagoge ist ein Ort, an dem die jüdische Gemeinde zusammenkommt und religiöse Texte erforscht. Die handgeschriebenen Tafeln mit Psalmversen schaffen eine spirituelle Umgebung für tägliche Andachten und Feiern.
Das Gebäude befindet sich an der Si-e-Tir-Straße und ist für Besucher während bestimmter religiöser Feiern geöffnet. Es ist hilfreich, die öffnungszeiten vorher zu erfragen, da reguläre Besuche auf religiöse Anlässe beschränkt sind.
Das Gebäude war eine der ersten Synagogen, die außerhalb des traditionellen jüdischen Viertels gebaut wurden. Ein besonderes Merkmal ist das Zisternen-System, das auch Räume für private religiöse Feiern und Familienereignisse enthält.
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