Pescasseroli, Berggemeinde in der Provinz L'Aquila, Italien
Pescasseroli ist eine Berggemeinde auf 1167 Metern Höhe am Eingang eines Tals am Fluss Sangro in der Provinz L'Aquila, Italien. Alte Wälder und Bergweiden umgeben die Ortschaft, die als Hauptzentrum des Abruzzen-Nationalparks dient.
Ein Kloster aus dem 11. Jahrhundert bildete den Kern der Siedlung unter der Herrschaft der Familie Borrello. Später ging die Ortschaft an die Familie Di Sangro über, bevor sie Teil der Besitztümer von Aquila wurde.
Der Geburtsort des Philosophen Benedetto Croce zeigt heute noch das Haus seiner Familie, das als Museum eingerichtet wurde. Am Hauptplatz versammeln sich Bewohner vor den Cafés, während Wanderer ihre Ausrüstung für Touren in den Park vorbereiten.
Das Besucherzentrum und das Naturmuseum liegen nahe dem Ortskern und bieten Informationen über die Tierwelt und Wanderwege im Park. Die Skipisten am Monte Vitelle erreicht man vom Dorf aus in kurzer Fahrt.
Eine Schafroute von 211 Kilometern verbindet die Berge mit den Weiden Apuliens und folgt einem alten römischen Militärweg. Hirten nutzten diesen Pfad über Jahrhunderte für die jahreszeitliche Wanderung ihrer Herden zwischen den Höhenlagen.
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