Abbiategrasso, Mittelalterliche Kommune in der Metropolitanstadt Mailand, Italien
Abbiategrasso ist eine Kommune in der Metropolstadt Mailand in der Lombardei, die sich im Herzen der Poebene befindet. Das Gemeindegebiet umfasst Wohngebiete, Industrieviertel und landwirtschaftlich genutzte Flächen, die durch örtliche Straßen und Kanäle miteinander verbunden sind.
Das Visconti-Schloss entstand 1382 auf den Resten früherer Befestigungsanlagen und diente als Residenz der mailändischen Herzogsfamilie. Die Erweiterung von 1438 brachte Renaissancefresken und neue Wohnräume, die das Gebäude in einen repräsentativen Herrschaftssitz verwandelten.
Die Basilika Santa Maria Nuova zeigt im Inneren eine dreischiffige Anlage, die bis heute für Gottesdienste und Messen genutzt wird. Besucher sehen Seitenkapellen mit Altären und Kunstwerken, die über Jahrhunderte hinweg von lokalen Stiftern finanziert wurden.
Der Bahnhof an der Via Cavallotti verbindet die Kommune mit Mailand und anderen Orten in der Region durch regelmäßige Zugverbindungen. Busse fahren durch die Wohnviertel und zum Zentrum, sodass Besucher die Hauptsehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen können.
Der Name der Kommune leitet sich von mittelalterlichen Urkunden ab, in denen der Ort als Habiate qui dicitur Grasso bezeichnet wurde. Diese Bezeichnung bezieht sich auf die fruchtbaren Böden der Umgebung, die seit Jahrhunderten intensiv bewirtschaftet werden.
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