Santa Maria Nuova, Basilika minor in Abbiategrasso, Italien.
Santa Maria Nuova ist eine Basilika in Abbiategrasso mit einer romanischen Fassade, die fünf Spitzgiebel und gotische Bögen aufweist. Ein Renaissance-Vierhof mit Granitpfeilern und gotisch-römischen Kapitellen umgibt das Gebäude, und im Innern befinden sich acht Seitenkapellen, die durch barocke Umbauten des 18. Jahrhunderts geprägt sind.
Der Bau begann 1365, und die Kirche erhielt 1388 den Namen Santa Maria Nuova, um an die Geburt eines herzoglichen Sohnes zu erinnern. Das Bauwerk war Jahrhunderte später Gegenstand einer umfassenden Restaurierung, die 1987 begann und wichtige Strukturen wie den Vierhof wieder herstellte.
Der Name Santa Maria Nuova erinnert an die Geburt von Giovanni Maria, dem Sohn des Herzogs Gian Galeazzo Visconti, ein Ereignis, das die Gemeinde damals prägte. Die acht Seitenkapellen im Innern zeigen die Verehrung verschiedener Heiliger und spiegeln die Frömmigkeit wider, die über Jahrhunderte in diesem Ort gelebt wurde.
Das Innere zeigt eine erhöhte zentrale Schiffslösung mit großen Kreuzgewölben, was die Orientierung beim Erkunden vereinfacht. Die Restaurierungsarbeiten haben das Gebäude stabilisiert und die historischen Fresken sichtbar gemacht, sodass Sie die künstlerischen Details gut wahrnehmen können.
Der unvollendete Portikusbogen wurde 1497 erstellt und ist das letzte Architekturwerk von Donato Bramante in der Lombardei. Dieser bekannte Renaissancearchitekt hinterließ mit diesem Projekt seine Spur in dieser Gegend, bevor er sich anderen bedeutenden Werken widmete.
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