Caltanissetta, Provinzhauptstadt in Zentralsizilien, Italien
Caltanissetta ist eine Gemeinde im Zentrum von Sizilien, die sich über mehrere Hügel verteilt und vom Fluss Salso durchzogen wird. Die Straßen steigen und fallen durch Wohnviertel, mittelalterliche Gassen und offene Plätze, die von Kirchen und älteren Palastfassaden eingerahmt werden.
Der Ort entstand während des Karthagischen Reiches im 5. Jahrhundert vor Christus und wechselte später unter arabische Kontrolle im 9. Jahrhundert. Normannische Herrscher übernahmen das Gebiet im 11. Jahrhundert und formten die städtische Struktur, die bis heute erkennbar bleibt.
Die Karwoche bringt besondere Prozessionen in die Straßen, bei denen lebensgroße Statuen durch die Altstadt getragen werden. Cafés entlang der Hauptstraßen servieren lokale Gebäcksorten, während sich Bewohner auf den Plätzen zum Abendgespräch treffen.
Die Altstadt kann man zu Fuß erkunden, wobei bequeme Schuhe wegen der steilen Gassen ratsam sind. Die meisten Geschäfte schließen mittags für mehrere Stunden und öffnen wieder am späten Nachmittag.
Die Gegend beherbergt kleine Schlammvulkane in der Nähe von Terrapelata, die durch unterirdische Gase entstehen. Diese niedrigen Kegel blubbern langsam und formen eine graue Mondlandschaft, die man auf einem kurzen Spaziergang erreichen kann.
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