Museo Tripisciano, Kunstmuseum im Zentrum von Caltanissetta, Italien.
Das Museo Tripisciano belegt vier große, helle Säle des Palazzo Moncada, eines Baus aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts am Largo Paolo Barile. Jeder Saal ist nach den dort gezeigten Werken benannt: der Sala del Belli mit den Vorstudien für die Marmorstatue des Belli in Rom, der Sala dell'Angelo mit dem Gips des Engels mit dem Kreuz, der Sala dell'Orfeo mit dem Marmor des Orfeo auf einem Sockel und der Sala degli oratori mit den Gipsen der beiden Redner Paolo und Ortensio, deren Marmorstatuen in Rom im Palazzo di Giustizia stehen.
Michele Tripisciano, geboren in Caltanissetta, arbeitete zwischen dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert in Rom und folgte in der öffentlichen Denkmalsplastik einem idealen Klassizismus. Sterbend schenkte er seiner Heimatstadt alle seine Gipsmodelle; die ständige Ausstellung eröffnete 2010, nachdem die Werke in Räumen des archäologischen Museums der Stadt untergebracht waren. Sie umfasst 71 Stücke, etwa die Hälfte seines Schaffens, weitere lagern im Magazin.
Der Sammelbestand zeigt die künstlerische Vision eines lokalen Schöpfers, der sich der Bildhauerei widmete und seine Werke in verschiedenen Materialien ausführte. Besucher können sehen, wie religiöse und erinnerungswürdige Themen in klassischen Formen dargestellt werden.
Das Museum belegt vier Säle des Palazzo Moncada, zugänglich vom Largo Paolo Barile im Stadtzentrum. Jeder Saal ist nach den dort gezeigten Werken benannt: Sala del Belli, Sala dell'Angelo, Sala dell'Orfeo und Sala degli oratori. Die Werke sind nach Themen gruppiert, nicht chronologisch; die örtliche Pro loco betreut den Besuch.
Das Museum bewahrt etwa die Hälfte von Tripiscianos Gesamtwerk: 71 Arbeiten, vor allem die Gipsmodelle, die er Caltanissetta bei seinem Tod vermachte, dazu Marmorarbeiten und Bronzen. Mehrere Stücke lagern in den Magazinen und sind derzeit nicht ausgestellt, die Schau zeigt also nur einen Teil der Schenkung.
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