Guardia Piemontese, Küstengemeinde in Kalabrien, Italien
Guardia Piemontese ist eine Gemeinde an der Küste Kalabriens, die auf einem hügeligen Gelände liegt. Der Ort erstreckt sich über mehrere Ebenen mit engen Gassen, die typisch für süditalienische Küstensiedlungen sind.
Der Ort erhielt 1863 seinen heutigen Namen nach waldensischen Siedlern aus Norditalien, die sich dort niedergelassen hatten. Zuvor war er unter einem anderen Namen bekannt und seine Entwicklung war eng mit dieser religiösen Minderheit verflochten.
Das Tor Porta del Sangue erinnert an die Waldenser, eine religiöse Minderheit, die sich hier niedergelassen hat. Diese Gemeinschaft hat die Identität des Ortes geprägt und ihre Spuren sind in den Straßen und Geschichten der Einwohner noch heute zu spüren.
Der Ort liegt an einer Küstenstraße und ist leicht erreichbar, wenn man durch die Region reist. Die lokale Verwaltung kann bei Informationen helfen und die steilen Wege erfordern bequeme Schuhe.
Mittelalterliche Türme aus dem 11. Jahrhundert ragen aus dem Ort hervor und erzählen von einer Zeit, als Piraten aus Nordafrika regelmäßig die Küste angriffen. Diese Strukturen waren Wachtposten, von denen aus Wächter nahende Gefahren signalisierten.
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