Venosa, Mittelalterliche Kommune in Basilicata, Italien
Venosa ist eine Gemeinde in der Provinz Potenza in der Basilikata, gelegen auf einem Hügel zwischen Weinbergen und Olivenhainen. Die Altstadt hat enge Gassen, die zum Castello Aragonese führen, und römische Ruinen liegen gleich außerhalb der Stadtmauern.
Die Römer gründeten hier 291 v. Chr. eine Kolonie an der Grenze zwischen Apulien und Lukanien. Im Mittelalter wechselte die Herrschaft zwischen Langobarden, Normannen und Aragonesen, die das Kastell verstärkten.
Der Name kommt vom römischen Venusia und die Stadt trägt ihre lateinischen Wurzeln bis heute sichtbar in Straßennamen und Inschriften. Einheimische versammeln sich auf der Piazza Orazio, benannt nach dem hier geborenen Dichter, besonders abends zum Spaziergang.
Das Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander. Der archäologische Park am Stadtrand erfordert etwa eine halbe Stunde zu Fuß oder eine kurze Fahrt.
Die Katakombe unter der Kirche Santa Maria d'Agnano zeigt jüdische und christliche Bestattungen nebeneinander, eine seltene Überlappung. Manche Grabkammern haben hebräische Inschriften und Menorazeichnungen, die an eine frühe jüdische Gemeinde erinnern.
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