Cervia, Küstenstadt in der Emilia-Romagna, Italien
Cervia ist eine Küstenstadt in der Provinz Ravenna an der Adriaküste zwischen Ravenna und Rimini, wo sich neun Kilometer goldener Sandstrand mit flachem Wasser entlangziehen. Die historischen Salinen am Stadtrand ergänzen das Küstenbild mit weitläufigen Wasserbecken und traditionellen Lagerhäusern.
Die Salzgewinnung an dieser Küste reicht bis ins erste Jahrhundert vor Christus zurück, als etruskische Siedler die flachen Lagunen zur Salzherstellung nutzten. Im Mittelalter entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Handelszentrum für dieses wertvolle Gut.
Die ehemaligen Salzspeicher dienen heute als Ausstellungsräume und zeigen historische Werkzeuge aus der jahrhundertealten Salzgewinnung. Im MUSA-Museum erfahren Besucher, wie das weiße Gold den Alltag der Küstenbewohner über Generationen hinweg prägte.
Der Bahnhof liegt zentral und verbindet die Stadt mit größeren Orten entlang der Ferrara-Rimini-Strecke. Drei Flughäfen im Umkreis von etwa 105 Kilometern bieten internationale Verbindungen für Reisende aus dem Ausland.
Die Saline Camillone bleibt als letzte aktive Anlage erhalten und zeigt Besuchern traditionelle Methoden der manuellen Salzernte. Hier wird das Salz noch von Hand aus den flachen Becken geschöpft, wie es seit Jahrhunderten praktiziert wurde.
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