Piombino, Hafenstadt in der Toskana, Italien
Piombino ist eine Hafenstadt in der Provinz Livorno an der toskanischen Küste, die auf einer Halbinsel am Tyrrhenischen Meer liegt. Die Gemeinde erstreckt sich entlang der Küste mit Blick auf Elba und umfasst sowohl Industrieviertel als auch natürliche mediterrane Landschaften.
Das Gebiet war bereits in etruskischer Zeit besiedelt und entwickelte sich im Mittelalter zu einer befestigten Siedlung. Während des Zweiten Weltkriegs erhielt die Stadt die Goldmedaille für militärische Tapferkeit für ihre Rolle im Widerstand.
Die Kathedrale Sant'Antimo wurde 1377 fertiggestellt und zeigt die charakteristische Steinfassade des pisanisch-gotischen Baustils. Besucher können die mittelalterlichen Kirchenräume betreten und die Architektur dieser Zeit aus der Nähe betrachten.
Der Hafen verbindet die Stadt das ganze Jahr über mit Elba, Sardinien und weiteren Zielen im Mittelmeer. Fähren verkehren täglich, wobei die Überfahrt nach Elba etwa eine Stunde dauert.
Die Piazza Bovio liegt auf einer Klippe direkt über dem Wasser und bietet Ausblicke auf drei verschiedene Meeresabschnitte. Von diesem Platz aus kann man gleichzeitig das Tyrrhenische Meer, das Ligurische Meer und den Kanal von Piombino sehen.
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