Torrione e Rivellino, Befestigungsturm und Stadttor in Piombino, Italien.
Torrione e Rivellino ist ein Befestigungskomplex in Piombino, der aus einem hohen Wehrturm und einer halbkreisförmigen Außenanlage besteht, die gegen Artilleriebeschuss gebaut wurde. Die beiden Komponenten bilden zusammen ein integriertes Abwehrsystem mit stabilen Steinmauern und strategischen Positionen.
Leonardo da Vinci überarbeitete diese Befestigungen während zweier Besuche in Piombino 1502 und 1504 und führte umfangreiche Verbesserungen durch. Die von ihm vorgenommenen strukturellen Veränderungen wurden später als Mura Leonardesche bekannt und prägen den Ort bis heute.
Die Strukturen zeigen, wie Piombino sich selbst vor Angriffen schützen wollte und spiegeln die Bautechniken wider, die in dieser Region üblich waren. Die Anordnung der Mauern und Türme zeigt, welche Bedrohungen die Stadt am meisten fürchtete.
Der Zugang erfolgt durch den Haupteingang, der zu verschiedenen Bereichen führt, wo man beide Komponenten erkunden kann. Die besten Besuchszeiten sind die frühen Morgenstunden oder späten Nachmittage, um Menschenmassen zu vermeiden und die Details besser erkennen zu können.
Die Rivellino-Sektion wurde teilweise aus vulkanischem Tuffstein gebaut, dem gleichen Material das auch in etruskischen Strukturen in der Gegend zu finden ist. Dieser Steintyp verbindet die mittelalterliche Befestigung mit der viel älteren architektonischen Geschichte der Region.
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