Portoferraio, Hafenstadt auf der Insel Elba, Italien
Portoferraio ist die Hauptstadt der Insel Elba in der Provinz Livorno und breitet sich rund um einen geschützten Hafen aus. Die Bebauung steigt vom Wasser zu den Hügeln auf, wo drei Festungen die Silhouette prägen und die historische Altstadt von den neueren Wohngebieten trennen.
Die Stadt wurde 1548 von Cosimo I. de Medici als befestigter Handelsstützpunkt gegen Piraten gegründet und trug zunächst den Namen Cosmopoli. Im 19. Jahrhundert verbrachte Napoleon Bonaparte hier fast ein Jahr seines Exils und führte Reformen ein, die Infrastruktur und Verwaltung veränderten.
Der Hafen ist seit Jahrhunderten das Herz des Ortes und die Uferpromenade bleibt ein lebendiger Treffpunkt für Bewohner und Besucher. Die alten Stadtviertel hinter den Festungsmauern zeigen enge Gassen mit kleinen Läden und Handwerksstätten, die dem Ort seinen historischen Charakter geben.
Fähren verbinden den Hafen mehrmals täglich mit Piombino auf dem Festland, wobei die Überfahrt etwa eine Stunde dauert. Die meisten Sehenswürdigkeiten im historischen Zentrum sind zu Fuß erreichbar, obwohl die Anstiege zu den oberen Festungen steil sein können.
Der Name bedeutet wörtlich Eisenhafen und verweist auf die jahrhundertelange Ausfuhr von Eisenerz, das in den Bergen der Insel abgebaut wurde. Heute erinnern nur noch wenige verlassene Stollen und Halden außerhalb des Ortes an diese frühere Bergbautradition.
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