Capodimonte, italienische Gemeinde
Capodimonte ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Viterbo, die auf einem felsigen Vorsprung am Bolsenasee sitzt und auf einer Höhe von etwa 334 Metern liegt. Die Siedlung besteht aus engen Gassen mit einfachen Häusern aus Stein und bietet von verschiedenen Punkten aus Ausblicke auf den See und die umgebende Hügellandschaft.
Die Gemeinde wuchs im 16. Jahrhundert um die Farnese-Burg herum, die der Architekt Antonio da Sangallo der Jüngere mit achteckigen Plänen und dicken Steinmauern entwarf. Das befestigte Bauwerk sollte die Kontrolle über den See demonstrieren und die Handelsrouten dieser wichtigen Wasserregion schützen.
Capodimonte feiert seinen Schutzpatron San Sebastiano am 20. Januar mit lokalen Festivals und religiösen Veranstaltungen. Die Gemeinde bewahrt alte Traditionen, wie die Bootsparade zur Luminata di San Rocco im August, wenn lokale Fischer ihre Boote festlich erleuchten und die Madonna del Monte mit Opfergaben ehren.
Die Gemeinde ist klein und leicht zu Fuß erkundbar, da die meisten Orte nah beieinander liegen und über enge Straßen verbunden sind. Besucher finden Unterkünfte in kleinen Hotels, Gasthöfen und Campingplätzen, sowie einfache Läden und Cafes entlang der Wege, die hinunter zum See führen.
Ein praehistorisches Kanu wurde entlang der Via San Sebastiano entdeckt und zeigt, dass Menschen seit Tausenden von Jahren in dieser Gegend leben. Dieser seltene Fund verdeutlicht die lange menschliche Praesenz in der Region und verbindet die moderne Gemeinde mit ihren fernen Vorgaengern.
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