Isola di Capo Passero, Insel in Italien
Isola di Capo Passero ist eine kleine Felseninsel vor der Südspitze Siziliens, genau dort, wo das Ionische und das Mittelmeer aufeinandertreffen. Auf dem höchsten Punkt der Insel steht ein gut erhaltenes Fort, das das Bild der Insel von der Küste aus bestimmt.
Das Fort auf der Insel wurde Ende des 16. Jahrhunderts errichtet, um die Küste vor Piraten und feindlichen Flotten zu schützen, die das zentrale Mittelmeer durchquerten. Später diente die Insel als Beobachtungsposten bei der Seeschlacht von Capo Passero im Jahr 1718.
Die Insel trägt ihren Namen nach einem Fischervogel, dem Sperber, der hier früher in großer Zahl vorkam. Die alten Tonnare, also Thunfischfangstationen, zeugen noch heute von der Bedeutung des Meeres für die umliegenden Gemeinden.
Kleine Boote verbinden die Insel mit Portopalo di Capo Passero, vor allem in den Sommermonaten, wenn das Wetter ruhig ist. Ein Besuch am Morgen lohnt sich, da das Licht dann am besten ist und weniger Besucher unterwegs sind.
Die Insel liegt genau auf der gedachten Linie, die das Ionische Meer vom Mittelmeer trennt, was bedeutet, dass man von einem einzigen Punkt aus technisch gesehen in zwei Meeren steht. Bei ruhigem Wetter kann man an der Ostküste der Insel sehen, wie sich die beiden Wassermassen mit unterschiedlichen Farben und Wellenbewegungen treffen.
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