Versilia, Küstengebiet in der Provinz Lucca, Italien.
Die Versilia ist ein Küstenabschnitt in der nördlichen Toskana zwischen Viareggio und Forte dei Marmi, wo breite Sandstrände auf das Tyrrhenische Meer treffen. Hinter der Küstenebene erheben sich die Apuanischen Alpen mit ihren hellen Marmorbrüchen, die das Landschaftsbild prägen.
In der Antike verliefen hier die Via Aurelia und die Via Emilia Scauri durch sumpfiges Gelände zwischen Pisa und Massa. Erst im frühen 20. Jahrhundert begann der Aufstieg dieser Küste zum Badeort, als wohlhabende Familien aus Florenz und Mailand hier ihre Sommerresidenzen errichteten.
Die Marmor-Ateliers rund um Pietrasanta ziehen seit Generationen Bildhauer aus der ganzen Welt an, die hier mit lokalem Carrara-Marmor arbeiten. Im Sommer verwandeln sich die Strandpromenaden in Treffpunkte für Familien, die bis spät abends am Meer flanieren und in den Strandbädern speisen.
Die Autobahn A12 und die Eisenbahnlinie verbinden alle Küstenorte miteinander, wobei Züge im Sommer häufiger fahren. Die breiten Strandabschnitte teilen sich in öffentliche Bereiche und private Strandbäder, die Liegen und Sonnenschirme vermieten.
Der Lago di Massaciuccoli liegt nur wenige Kilometer landeinwärts und bildet ein Süßwasser-Feuchtgebiet zwischen Meer und Bergen. Hier fand Giacomo Puccini Inspiration für seine Opern und komponierte in seiner Villa am Seeufer.
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