Provinz Lucca, Verwaltungsgebiet in der Toskana, Italien
Die Provinz Lucca erstreckt sich von den Alpen bis zur Küste und umfasst mittelalterliche Städte, Badeorte und Berglandschaften in einem abwechslungsreichen Gebiet. Die Landschaft wechselt zwischen Marmorbrüchen in den höheren Lagen, fruchtbaren Ebenen und Strandresorts entlang des Meeres.
Die Region erlangte im 11. Jahrhundert Unabhängigkeit als Republik und erhielt sich ihre Autonomie lange Zeit durch die Seidenproduktion. Erst 1847 wurde sie in Toskana eingegliedert und verlor ihren Status als eigenständiges Gemeinwesen.
Die lokalen Feste im ganzen Gebiet zeigen regionale Traditionen durch Musikaufführungen, mittelalterliche Nachstellungen und Bauernmärkte, die Besuchern die lebendigen Bräuche näher bringen. Diese Veranstaltungen finden über das ganze Jahr verteilt statt und ziehen sowohl Einheimische als auch Touristen an.
Der beste Weg, die Provinz zu erkunden, ist mit dem Auto oder der Bahn, da die Städte gut verbunden sind. Größere Zentren wie Lucca haben häufige Zugverbindungen zu Florenz und Pisa, während kleinere Bergdörfer am besten mit lokalem Bus oder eigenem Fahrzeug erreichbar sind.
Die Provinz ist berühmt für ihre Marmorbrüche in Seravezza, wo seit Jahrhunderten Steine für Kunstwerke abgebaut werden. Diese Bergregion zieht Besucher an, die mehr als nur Strände und mittelalterliche Städte sehen möchten und die Handwerkskultur der Region schätzen.
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