Kathedrale von Lucca, Römisch-katholische Kathedrale in Lucca, Italien
Die Kathedrale von Lucca ist ein Kirchengebäude mit einer imposanten Marmorfassade, die drei Bögen mit feinen Skulpturen und Säulen in rosa-, grün- und weißem Stein aufweist. Der Innenraum beherbergt die Grabplastik der Ilaria del Carretto von Jacopo della Quercia und andere Kunstwerke aus verschiedenen Epochen.
Der Bau wurde 1063 unter Bischof Anselm begonnen und im 14. Jahrhundert in seinem inneren Bereich umgestaltet. Diese Erneuerung half der Kirche, sich an neue architektonische Vorlieben anzupassen und wichtig für die Stadt zu bleiben.
Das Volto Santo, ein Holzkreuz aus dem Nahen Osten, wird in einer achteckigen Kapelle aufbewahrt und hat tiefe Wurzeln in der lokalen Frömmigkeit. Pilger und Besucher kommen hierher, um diese verehrte Reliquie zu sehen, die seit Jahrhunderten das geistliche Leben der Stadt prägt.
Der Zugang zum Inneren ist einfach und erlaubt es Besuchern, die Seitenkapellen und das Kunstwerk zu sehen. Es ist hilfreich, in den frühen Morgenstunden oder am späten Nachmittag zu besuchen, um weniger Menschenmengen anzutreffen.
Ein Labyrinth in der rechten Säule des Portals zeigt ein Muster, das älter ist als das berühmte französische Beispiel in Chartres. Dieses geometrische Design war ein gewöhnliches Merkmal mittelalterlicher Kirchen und diente als Symbol für den Weg zum Glauben.
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