Tempietto del Volto Santo, Renaissance-Ädikula aus Marmor im Dom von Lucca, Italien
Der Tempietto del Volto Santo ist eine achteckige Marmorstruktur in der linken Seite des Doms von Lucca mit geschnitzten Ornamenten und flachen Saeulen. Die Struktur hat drei Oeffnungen, die verschiedene Blickwinkel auf das hölzerne Kruzifix ermöglichen und von einem spätgotischen Dach gekrönt wird.
Der Schrein wurde 1484 von Matteo Civitali erbaut, um das Volto Santo-Kruzifix zu beherbergen und ersetzte eine fruehere Kapelle. Diese Veraenderung zeigt, wie sich die Verehrung des wichtigen Kruzifixes in der Stadt entwickelt hat.
Der Schrein zeigt klassische Masken und Fruchtgirlanden, die die Verehrung des Kruzifixes widerspiegeln und den Raum um das Heiligtum prägen. Diese Dekoration macht deutlich, wie wichtig das Volto Santo für die Gläubigen in Luzca ist.
Die Besucher koennen den Schrein leicht von der linken Seite des Doms aus erreichen und haben dank der drei Oeffnungen verschiedene Perspektiven. Das Innere ist hell erleuchtet, um das hölzerne Kruzifix deutlich sichtbar zu machen.
Ein lateinischer Satz unter einer Marmorstatue des heiligen Sebastian ist die einzige Erinnerung an die urspruengliche Kapelle, die hier stand. Dieser versteckte Text erzählt eine Geschichte der Transformation, die viele Besucher uebersehen.
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