Viareggio, Küstengemeinde in der Toskana, Italien
Viareggio ist eine Küstengemeinde in der Provinz Lucca an der Toskanischen Riviera, die sich entlang eines langen Sandstreifens am Tyrrhenischen Meer erstreckt. Der Kern der Ortschaft liegt zwischen dem Uferbereich mit seinen Badehäusern und einem künstlichen Kanal, der parallel zur Küste verläuft und früher der Entwässerung diente.
Die Siedlung entwickelte sich im 16. Jahrhundert als Hafenort für die Republik Lucca, nachdem frühere Versuche an dieser sumpfigen Küste gescheitert waren. Im 19. Jahrhundert begann der Aufschwung als Badeort, als Adelige und wohlhabende Familien aus Florenz und anderen toskanischen Städten hierher kamen.
Der Name stammt vom mittelalterlichen Begriff Via Regia ab, der auf eine alte Handelsroute hinweist, die einst durch diese Küstenregion führte. Heute nutzen Einheimische die breite Uferpromenade als Treffpunkt am Abend, wo sich Familien und Freunde zwischen den Jugendstilpavillons versammeln.
Die Hauptstraßen verlaufen parallel zur Küste und erleichtern die Orientierung zwischen Strand und Stadtzentrum. Außerhalb der Hochsommermonate lässt sich der Ort ruhiger erkunden, wenn weniger Besucher unterwegs sind und viele Lokale dennoch geöffnet bleiben.
In den Werften am Stadtrand entstehen auch heute noch große Segelyachten und Motorboote, die später in Häfen weltweit zum Einsatz kommen. Einige Betriebe öffnen ihre Werkstätten gelegentlich für Besucher, die den Bau aus der Nähe verfolgen möchten.
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