Pietrasanta, Mittelalterliche Kunstkommune in Versilia, Italien
Pietrasanta ist eine Stadt in der Provinz Lucca in der Toskana, die an den Hängen der Apuanischen Alpen liegt und wenige Kilometer vom Tyrrhenischen Meer entfernt ist. Die Altstadt gruppiert sich um einen zentralen Platz, auf dem der Dom San Martino steht, umgeben von engen Gassen und Werkstätten, in denen Marmor und Bronze verarbeitet werden.
Die Siedlung entstand 1255 aus der Festung Rocca di Sala heraus und wurde später von Genua, dann von Lucca kontrolliert. Im 16. Jahrhundert kam sie unter florentinische Herrschaft und wurde Teil des Großherzogtums Toskana.
Der Name setzt sich aus "pietra" für Stein und "santa" für heilig zusammen und verweist auf die jahrhundertelange Beziehung zwischen Handwerk und Spiritualität in dieser Gegend. Künstler aus aller Welt kommen hierher, um direkt vor Ort an ihren Werken zu arbeiten, was den Ort zu einem lebendigen Zentrum der Bildhauerei macht.
Das Zentrum lässt sich zu Fuß erkunden, die meisten Galerien und Werkstätten liegen nah beieinander. Viele Ateliers öffnen ihre Türen für Besucher, die den Handwerkern bei der Arbeit zusehen möchten.
Das Museo dei Bozzetti bewahrt mehr als 700 Modelle und Entwürfe internationaler Bildhauer auf, die hier im Laufe der Jahrzehnte gearbeitet haben. Diese Sammlung zeigt den gesamten Schaffensprozess von der ersten Idee bis zum fertigen Werk.
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