Tellaro, Küstendorf in Lerici, Italien
Tellaro ist ein Küstendorf auf einer felsigen Landzunge, das sich über mehrere Ebenen erstreckt und von schmalen Gassen und alten Steintreppen durchzogen wird. Die mittelalterliche Kirche und die engen, gewundenen Straßen führen hinab zum Hafen, wo Fischerboote an den Ufermauern festgemacht sind.
Das Dorf wurde im Mittelalter als Handelspunkt gegründet und kam 1152 unter die Kontrolle der Republik Genua, was seine Entwicklung als strategischer Seehafen prägte. Diese genuesische Herrschaft hinterließ ihre Spuren in der Architektur und den Verteidigungsstrukturen, die noch heute sichtbar sind.
Das Dorf ist dem Heiligen Georg gewidmet, dem Schutzpatron der Fischer, die hier seit Jahrhunderten ihre Netze auswerfen und ihre Fänge verkaufen. Die Bewohner erinnern sich an diese Verbindung in ihrer täglichen Routine und in den Namen, die sie ihren Häusern geben.
Das Dorf ist klein und wird am besten zu Fuß erkundet, wobei die Gassen steil und teilweise eng sind. Die beste Zeit zum Besuch ist in den ruhigeren Monaten, wenn die Wege weniger überlaufen sind und man die Hafenatmosphäre besser genießen kann.
Das Dorf ist bekannt für ein ungewöhnliches Weihnachtszeremoniell, bei dem Taucher an Heiligabend mit einer Krippe aus dem Meer auftauchen. Diese Tradition findet am Hafen statt und verbindet die religiösen Feiertage des Ortes mit seiner tiefen Verbindung zum Wasser.
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