Santa Maria dei Miracoli, Renaissancekirche in Brescia, Italien
Santa Maria dei Miracoli ist eine Renaissancekirche in Brescia mit einer Marmorfassade, die von vier Säulen gegliedert wird und von einem schmalen Giebel abgeschlossen wird. Das Innere wird von einer zylindrischen Kuppel überspannt, während die Wände und Oberflächen mit Marmordekor verziert sind.
Der Bau der Kirche begann 1488 als Dankzeichen für ein als wundertätig geltendes Marienbild, das während einer Pestepidemie verehrt wurde. Das Gebäude entstand somit als kollektive Geste der Dankbarkeit der Stadtbevölkerung.
Die Kirche verdankt ihren Namen einer Marienfreske, die laut Überlieferung während einer Epidemie Wunder gewirkt haben soll. Noch heute kommen Gläubige hierher, um vor dem Bild zu beten, das im Inneren aufbewahrt wird.
Die Kirche liegt am Corso Martiri della Libertà und ist gut zu Fuß vom Stadtzentrum aus erreichbar. Ein Besuch des Inneren lohnt sich besonders bei Tageslicht, wenn die Marmordetails gut zu erkennen sind.
Die zylindrische Kuppel wurde von Ludovico Beretta entworfen und ist für die Region ungewöhnlich, da die meisten Kirchen dort eine andere Dachform haben. Diese Form lenkt das Licht auf eine Art, die man erst beim Eintreten wirklich wahrnimmt.
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