Brescia, Industriestadt in der Lombardei, Italien.
Brescia ist eine Stadt in der Lombardei zwischen dem Fluss Mella und den Alpenausläufern, wo römische Tempel neben mittelalterlichen Festungsmauern und Renaissanceplätzen stehen. Enge Gassen führen hinauf zum Hügel mit der Burg, während sich die neueren Viertel in Richtung der flachen Industriegebiete im Süden erstrecken.
Die Römer gründeten den Ort im Jahr 27 v. Chr. als Brixia, und er entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum zwischen Rom und den nördlichen Provinzen. Während der Aufstände im 19. Jahrhundert kämpften die Einwohnenden zehn Tage lang gegen die österreichische Armee, was der Stadt ihren Beinamen als Löwin Italiens einbrachte.
In den historischen Plätzen finden häufig Konzerte und Märkte statt, während die Einwohnenden ihre Vormittage in den Cafés am Piazza della Loggia verbringen. Die Kirchen bleiben Orte des täglichen Lebens, nicht nur Museen, wo man Menschen beim Gebet oder bei einem kurzen Besuch vor der Arbeit begegnet.
Regelmäßige Züge verbinden die Stadt mit Mailand in weniger als einer Stunde und mit Verona in etwa 40 Minuten, während die Metro die nördlichen mit den südlichen Stadtteilen verbindet. Das historische Zentrum lässt sich zu Fuß erkunden, obwohl der Aufstieg zur Burg einige Anstrengung erfordert.
Der Piazza della Vittoria wurde in den 1930er Jahren vollständig neugestaltet und dabei ein ganzes mittelalterliches Viertel abgerissen, um einen weiten faschistischen Platz zu schaffen. Unter dem Platz befinden sich noch immer die Fundamente der alten Gebäude, die bei archäologischen Untersuchungen sichtbar wurden.
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