Monastery of Santa Giulia, Langobardisches Kloster in Brescia, Italien
Das Kloster Santa Giulia ist ein Gebäudekomplex in Brescia mit drei Hauptkirchen, vielen Kapellen, Fluren, Innenhöfen und einem Renaissanceschlafsaal, die durch Gänge verbunden sind. Die Struktur erstreckt sich über mehrere Ebenen und beherbergt heute umfangreiche Ausstellungen mit Objekten aus römischen und mittelalterlichen Zeiten.
Das Kloster wurde 753 vom Herzog Desiderio und seiner Frau Ansa gegründet, die ihre Tochter Anselperga als erste Äbtissin einsetzten. Diese Gründung prägte die religiöse und künstlerische Entwicklung der Region Brescia für Jahrhunderte.
Die Klostermauern zeigen Malereien aus verschiedenen Epochen, die von lokalen Künstlern wie Paolo da Caylina und Floriano Ferramola stammen. Diese Kunstwerke prägen bis heute das Aussehen der Räume und erzählen von der künstlerischen Aktivität über Jahrhunderte hinweg.
Das Kloster ist heute für Besucher zugänglich und präsentiert seine Sammlungen in mehreren Ausstellungsbereichen über verschiedene Ebenen verteilt. Es ist ratsam, genügend Zeit einzuplanen, da die Komplexität des Layouts und die Menge an Objekten eine ausgiebige Erkundung erfordern.
Die Kryptaanlage des Klosters beherbergt die Reliquien der Heiligen Julia, die ursprünglich von der Insel Gorgona stammten. Zusammen mit Reliquien mehrerer römischer Heiliger bildet dies eine bedeutende Sammlung religiöser Überreste, die im 8. Jahrhundert hierher gebracht wurde.
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