Lapidario del Capitolium di Brescia, Museum in Italien
Das Lapidario del Capitolium di Brescia ist eine Sammlung von Steininschriften und Denkmälern aus der Römerzeit, die die Wände eines Raums im Tempel bedecken. Die Objekte wurden zwischen 1823 und 1830 bei Ausgrabungen entdeckt und später systematisch angeordnet, wobei einige Stücke wegen ihrer Größe als Wandmalereien nachgebildet wurden.
Die archäologischen Grabungen begannen 1823 unter der Leitung von Luigi Basiletti, der zwischen 1825 und 1826 die Tempelvorhalle und einen Depotfund römischer Bronzen entdeckte. 1830 rekonstruierte Rodolfo Vantini die drei Tempelräume und richtete dort das Museum ein, wobei die gefundenen Steine systematisch in die Wände eingearbeitet wurden.
Der Name Lapidario weist auf die lateinische Tradition hin, steinerne Inschriften und Denkmäler zu sammeln. Die Sammlung zeigt, wie die Menschen in diesem Gebiet ihre Götter verehrten und wichtige Ereignisse festhielten.
Das Museum kann zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreicht werden und befindet sich im Herzen von Brescia in einem sicheren und freundlichen Viertel. Der Zugang ist für Menschen mit Behinderungen geeignet, und das Personal spricht Englisch, um internationalen Besuchern bei Fragen zu helfen.
Einige der größten und wertvollsten Steine konnten nicht in den Tempel transportiert werden, daher wurden sie kunstvoll als Fresken an den Wänden nachgebildet. Diese Technik der 'virtuellen Versetzung' zeigt die Kreativität der frühen Museumsgründer bei der Präsentation ihrer Sammlung.
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