Palazzo Castriota Scanderbeg, Renaissancepalast in Santa Maria di Costantinopoli, Neapel, Italien.
Der Palazzo Castriota Scanderbeg ist ein Renaissance-Palast an der Via Santa Maria di Costantinopoli in Neapel mit einer Backsteinfassade und einem erhöhten Sockel. Ein Marmorportal mit alternierenden dekorativen Elementen bildet den Haupteingang und prägt das Erscheinungsbild der Fassade.
Der Palast entstand im 16. Jahrhundert als Residenz des Marquis Pisacane, der dem Gebäude später ein weiteres Geschoss hinzufügte und die Innenräume mit Fresken ausstatten ließ. Im 18. Jahrhundert erfolgte eine Restaurierung, bei der auch ein Durazzo-Portal von anderer Stelle hineingebracht wurde.
Das Palazzo trägt den Namen des albanischen Nationalhelden Skanderbeg und erinnert an dessen Verbindung zu Neapel. Die Bewohner der Gegend kennen diese Geschichte und betrachten den Palast als Teil des lokalen Gedächtnisses.
Der Zugang zum Obergeschoss erfolgt über zwei Seiteneingänge, die von Säulen gerahmt werden, die während der Restaurierungsarbeiten des 18. Jahrhunderts eingebaut wurden. Ein Innenhof mit Garten und einem Brunnen aus dem 18. Jahrhundert bietet einen ruhigen Rückzugsort innerhalb des Gebäudekomplexes.
Ein Marmortor im Durazzo-Stil wurde 1889 eigens von Palazzo Piscicelli hierher gebracht, wo es ursprünglich eine Kapelleneingang markiert hatte. Diese Versetzung zeigt, wie Neapels Architekten und Eigentümer Elemente zwischen Gebäuden bewegten und neu arrangierten.
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