Villa Carlotta, Kunstmuseum und botanischer Garten in Tremezzo, Italien
Villa Carlotta ist ein Museum und botanischer Garten auf dem Westufer des Comer Sees in Tremezzina. Auf drei Etagen stehen Räume mit Möbeln, Gemälden und Skulpturen aus dem 18. und 19. Jahrhundert offen, während der Garten sich auf mehrere Ebenen verteilt.
Giorgio Clerici ließ das Gebäude Ende des 17. Jahrhunderts errichten und mehrere Adelsfamilien folgten als Besitzer. Prinzessin Marianna von Nassau kaufte es 1843 für ihre Tochter Charlotte und gab ihm den heutigen Namen.
Die Räume im Inneren zeigen Werke von Canova und Thorvaldsen, zwei Bildhauern, deren Marmorarbeiten einst europäische Höfe schmückten. Der Name erinnert an Charlotte von Preußen, die das Anwesen als Hochzeitsgeschenk erhielt und ihre Sammlung dort aufbaute.
Das Anwesen öffnet zwischen März und November mit längeren Öffnungszeiten im Sommer. Wege im Garten und durch die Ausstellungen sind rollstuhlgerecht angelegt.
Der Garten beherbergt mehr als zwei Dutzend Bambusarten und alte Kamelien, die in unterschiedlichen Monaten ihre Blüten öffnen. Zitrustunnel bilden grüne Durchgänge, unter denen man bei warmem Wetter den Duft der Früchte wahrnimmt.
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