Fuciner See, Ehemaliger See und Agrarfläche in der Provinz L'Aquila, Italien.
Fucine Lake ist ein ehemaliger See in der Provinz L'Aquila in Italien, der heute eine weite Ebene bildet. Das Becken erstreckt sich zwischen den Gebirgszügen Monte Sirente-Velino und dem Monte Salviano und liegt auf 669 Metern Höhe.
Kaiser Claudius beauftragte 30000 Arbeiter mit dem Bau eines sechs Kilometer langen Tunnels durch die nahegelegenen Hügel im Jahr 52 nach Christus. Die vollständige Trockenlegung erfolgte erst im 19. Jahrhundert unter der Leitung italienischer Ingenieure, die das Projekt abschlossen.
Der Name stammt vom Stamm der Marser, die hier lebten und den See als heilig verehrten. Lokale Feste erinnern heute noch an die Zeit, als Fischerei und Wasserrituale das Leben der Menschen prägten.
Das ehemalige Seebett ist heute über Landstraßen gut erreichbar und bietet freien Blick auf die umliegenden Berge. Wer die Region erkunden möchte, findet hier offene Felder und kleine Dörfer am Rand des Beckens.
Das Zentrum für Weltraumkommunikation steht genau dort, wo einst das tiefste Wasser des Sees lag. Die Anlage wurde 1963 errichtet und verwaltet heute Telekommunikationssatelliten aus dem trockengelegten Becken heraus.
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