Galleria Umberto I, Einkaufspassage und Einkaufszentrum im Zentrum von Neapel, Italien.
Die Galleria Umberto I ist ein Handelsgebäude in der Innenstadt Neapels mit einer charakteristischen Struktur aus Glas und Eisen, die sich in vier Flügel aufteilt und in einer zentralen Rotunde unter einer großen Glaskuppel zusammenläuft. Die Architektur schafft helle, offene Gänge mit Läden und Cafés, die auf beiden Seiten angeordnet sind.
Das Gebäude wurde zwischen 1887 und 1891 errichtet und war Teil von Neapels großem Umbau nach der italienischen Vereinigung. Der Bau symbolisierte den Wunsch der Stadt, sich als moderne europäische Metropole zu entwickeln.
Das Gebäude zeigt die charakteristische Stile-umbertino-Architektur mit Marmorfußböden und aufwendigen Mosaiken, die die italienische Designsprache des späten 19. Jahrhunderts widerspiegeln. Diese Details prägen bis heute das Aussehen der Gänge und machen den Raum zu einem Beispiel dieser historischen Stilrichtung.
Das Gebäude liegt in der Nähe der Via Toledo und des San Carlo Theaters und ist leicht zu erreichen. Die Gänge sind tagsüber voller Menschen, daher ist es besser, morgens oder später abends zu besuchen, wenn es ruhiger ist.
Die Marmorfußböden werden am Abend zu einem improvisierten Fußballplatz, wenn Kinder sie nutzen, um zu spielen. Dieses unerwartete Nebeneinander von Handel und Freizeit zeigt, wie Einheimische den Raum auf ihre eigene Weise nutzen.
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